Tarnkleidung für Jäger

„Möglichst unsichtbar bleiben“, ist die Devise bei Ansitzjagd, Pirsch und der Jagd auf Federwild – schließlich soll einen das Wild nicht eräugen. Deshalb ist Jagdkleidung in Tarnmustern unverzichtbar. Tarnjacken und Tarnhosen lassen den Träger optisch mit dem Hintergrund verschwimmen. Wer noch effektivere Tarnung möchte, kann mit Tarncaps oder Tarnmasken auch den Kopfbereich verbergen.

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Was zeichnen Tarnjacken und Tarnhosen aus?

Schon längst müssen Jäger bei Tarnkleidung nicht mehr auf die Flecktarnmuster des Militärs zurückgreifen. Moderne Tarnjacken und Tarnhosen sind mit natürlichen Mustern bedruckt, die Vegetation und Farbe der Umgebung nachahmen und sich fast übergangslos integrieren. Extrem effektiv ist ein sogenannter „Ghillie“ mit aufgenähten, losen Tarnblättern, der sich durch die dreidimensionale Oberfläche kaum noch von Strauchwerk und Co. unterscheiden lässt. Motivdrucke von Ästen, Zweigen und Blättern in einer Vielzahl von Braun- und Grüntönen sind besonders gut für die Jagd in waldreichen Gebieten geeignet. Für die Jagd auf Wasserwild gibt es spezielle Tarnkleidung mit Schilfmustern.

Gut getarnt und trotzdem sicher: Tarnkleidung in Signalfarben

Tarnung und Sicherheit durch leuchtende Farben schließen sich auf der Jagd nicht aus! Da Haarwild Farben anders wahrnimmt als der Mensch (Rot und Grün werden nicht unterschieden), kann Tarnkleidung auch in leicht erkennbarem Signalrot gefärbt sein. Für das Wild ist der Jäger in der Jacke mit Tarn-Print also kaum zu eräugen, während andere Schützen ihn schon von Weitem sehen. Dies ist auf Gesellschaftsjagden ein deutlicher Vorteil gegenüber einfarbigen Jagdjacken und Warnwesten.

Rundum getarnt mit Tarnmasken und Tarncaps

Viele unterschätzen, wie gut sichtbar die relativ große und helle Fläche des Kopfes eines Jägers für das Wild ist. Instinktiv erkennen Wildtiere das Schema eines Gesichtes. Die besonders intelligenten Rabenvögel können sich sogar Gesichter einzelner Personen merken. Es lohnt sich also, auch das Gesicht zu verbergen, um gut getarnt zu jagen. Dabei bieten Tarnmasken und Tarncaps außer dem ausgezeichneten Tarneffekt noch einen echten Mehrwert. Zum einen schützen sie vor lästigen Mücken und anderen Blutsaugern, die insbesondere in wasserreichen Gebieten häufig vorkommen. Zum anderen sind Sturmhauben bei kalter Witterung ein zusätzlicher, wärmender Schutz für das Gesicht. Wer auch das letzte Stück heller Haut unsichtbar machen möchte, findet mit Handschuhen in Tarnmustern die passende Ausrüstung für kalte Jagdtage.

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