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Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen unterliegen gesetzlichen Regelungen, sind aber in Deutschland ab 18 Jahren frei zu erwerben. Sie werden meist aus Gründen der Sicherheit und des eigenen Schutzes angeschafft. Im Gebirge oder auf dem Wasser eignen sich Signalwaffen optimal dazu, Hilfe herbeizuholen. Die zugehörigen Patronen enthalten als Kartuschenmunition kein Projektil. Üblich sind Reizgaspatronen, Knallpatronen und zusätzlich dazu anwendbare Signaleffektmunition.

Eigenschutz und Gefahrenabwehr mit Platzpatronen und Reizstoffmunition

Knall- beziehungsweise Platzpatronen sind effektive Mittel, um sich in gefährlichen Situationen (Notwehr und Notstand) selbst zu schützen. Ihre Wirkung beruht auf Abschreckung, denn sie vertreiben Angreifer mit einem sehr lauten Knall. Insbesondere, weil Schreckschusswaffen auf den ersten Blick einer echten Schusswaffe sehr ähnlichsehen, ist das Abfeuern von Schreckschussmunition ausgesprochen wirkungsvoll. Der weithin hörbare Schuss erregt außerdem sofort Aufmerksamkeit, der Aggressor wird in die Flucht getrieben. Auch bei Tierangriffen kann eine Schreckschusswaffe erfolgreich eingesetzt werden. Meist ist für das empfindliche Gehör des Tieres die extreme Lautstärke bereits so unangenehm, dass der Angriff abgebrochen wird.

Ist dies nicht ausreichend, können Reizgaspatronen eingesetzt werden. Reizstoffmunition, also Gaspatronen, enthalten einen gasförmigen Wirkstoff, der Augen und Atemwege des Angreifers stark reizt und ihn damit kampfunfähig macht, die Wirkung ist dabei nur vorübergehend, aber langanhaltend und intensiv. Als Reizgas kommt dabei entweder CS-Gas (Chlorbenzylidenmalodinitril) oder der synthetisierte Pfeffer-Wirkstoff (Nonivamid oder Pseudocapsaicin) infrage.

Signalmunition für Schreckschusswaffen

Über einen Abschussbecher für Signalmunition können mit Schreckschusswaffen auch Signaleffekte verschossen werden. In einer akuten Notsituation auf dem Wasser oder im Gebirge, erzeugen sie ein weithin sichtbares, pyrotechnisches Leuchtsignal am Himmel und machen mit dem Licht- und Knalleffekt darauf aufmerksam, dass an diesem Ort Hilfe benötigt wird. Signal- und Schreckschusswaffen dürfen in der Öffentlichkeit in Deutschland jedoch nur von Inhabern des kleinen Waffenscheins geführt (also in der Öffentlichkeit mitgenommen) werden.
Das Abschießen von Knall- und Signalmunition ist auch an Silvester sehr beliebt. Zwar ist das Abfeuern einer Signalwaffe in der Öffentlichkeit – bis auf Notwehr, Notstand und Ausnahmesituationen wie Sportveranstaltungen und Theater – in Deutschland verboten, innerhalb des eigenen Grundstücks ist es aber gestattet. Solange es im eigenen Garten geschieht, spricht also nichts dagegen, die Platzpatronen und Pyrotechnik auch zum Jahreswechsel zu verwenden.

9 mm Gaspatronen für Schreckschusswaffen kaufen

Neben Pfefferpatronen bietet der Waffen Schrum Onlineshop eine Auswahl an CS Gas Patronen, die zur Verwendung in handelsüblichen Schreckschussrevolvern und -pistolen geeignet sind. Bei CS-Gas handelt es sich um 2-Chlorbenzylidenmalonsäuredinitril, welches als Tränenreizstoff, auch Tränengas genannt, zur Abwehr in Gefahrensituationen eingesetzt wird. Grundsätzlich fällt die Wirkung von CS-Gas etwas schwächer aus als von Pfeffer, denn es wirkt ausschließlich über Augen und Schleimhäute, während Pfeffer zusätzlich über die Haut reagiert. Das gängigste Kaliber für CS Munition ist 9 mm Knall. 9 mm Gaspatronen werden mit einem gelben Punkt am Kopf gekennzeichnet. Daneben existieren einige Sonderkaliber wie die .315 oder 6 mm Knall. Patronen für automatische Pistolen sind mit dem Zusatz P.A. für Pistole Automatik markiert – Gaspatronen für Revolver mit einem R.

Was ist der Unterschied zwischen Knallpatronen und Platzpatronen?

Es gibt keinen. Knallpatronen und Platzpatronen werden synonym für Patronen verwendet, die statt eines Geschosses eine Treibladung enthalten. Viele Platzpatronen haben einen gekrimpten Hülsenmund, also eine oben zusammengefaltete Hülse. Waffenrechtlich handelt es sich bei Knallpatronen um Kartuschenmunition. Die Ladung der Kartuschen besteht in den meisten Fällen aus Cellulosenitrat – umgangssprachlich auch als Schießbaumwolle oder Nitrocellulose (oder Nitrozellulose) bezeichnet. Dieses Pulver erzeugt einen lauten, „hellen“ Knall.

Woraus werden Pfefferpatronen für Schreckschusswaffen hergestellt?

Neben CS-Gaspatronen finden Jäger und Sportschützen im Waffen Schrum Onlineshop eine Auswahl an Pfefferpatronen, die zur Verwendung in handelsüblichen Gas- und Signalwaffen geeignet sind. Pfefferpatronen werden mit synthetischem Pfeffer, sogenanntem Nonivamid, geladen. In Sprays kommt größtenteils der natürliche Chiliwirkstoff Capsaicin vor. Nonivamid wirkt genauso wie Capsaicin, ist aber aufgrund der künstlichen Herstellung gleichmäßiger in der Wirkung. Handelsübliche Pfefferpatronen und Gaspatronen enthalten rund 45 mg Reizstoff. Daneben gibt es auch Pfefferpatronen mit rund 120 mg Wirkstoff je Patrone. Während CS-Gas ausschließlich über Augen und Schleimhäute wirkt, reagiert Pfeffer zusätzlich über die Haut. Wie auch beim Pfefferspray ist Pfeffermunition ausschließlich zur Tierabwehr zugelassen (Tierabwehrpatronen).

Signalmunition für Schreckschusswaffen online kaufen

Ob Signalsterne, Lichtwirbel, Goldregen oder Leuchtspur – mit Pyromunition lassen sich neben akustischen auch wunderschöne optische Effekte erzeugen. Zum Abfeuern von Signalmunition und Leuchtmunition dienen sogenannte Abschussbecher, auch Zusatzlauf, Raketenbecher oder Signalbecher genannt. Dieser wird einfach vorne in die Mündung der Schreckschusswaffe geschraubt und die Signalpatronen (Effekte) mit der offenen Seite in den Becher gesetzt. Der Druck nach dem Zünden der Patrone in der Trommel (Revolver) bzw. im Magazin (Pistole) treibt die Schreckschuss Pyromunition aus dem Abschussbecher heraus. Wer auf der Suche nach hochwertiger Signalmunition für Schreckschusswaffen ist, wird im Waffen Schrum Onlineshop fündig.

Was muss bei der Nutzung von Kartuschen beachtet werden?

Druckluftkartuschen haben eine maximale Nutzungsdauer von zehn Jahren (ausgenommen Stahl-Kartuschen und Carbon-Kartuschen, hier ist nach zehn Jahren eine neue TÜV-Abnahme möglich). Nach Ablauf der zehn Jahre, ab Herstellerdatum, darf die Kartusche nicht mehr verwendet – und muss gefahrlos entleert werden. Kartuschen, die undicht oder beschädigt sind, dürfen ebenfalls nicht mehr benutzt werden.

Kartuschen für Wühlmausschussfalle gesucht?

Bei der Nutzung einer Wühlmausschussfalle kommen Spezialkartuschen Kaliber 9 x 17 zum Einsatz. Beim Auslösen wird kein Geschoss oder Projektil abgefeuert, sondern ein Gasstoß. Die 9 x 17 Patronen werden in verschiedenen Stärken angeboten. Im Waffen Schrum Onlineshop werden 9 × 17 Kartuschen gelb von Kerner sowie 9 x 17 Viehbetäubungskartuschen blau von RWS geführt.