Nachtsichtgeräte für die Jagd

Nachtsichtgeräte ermöglichen bei der nächtlichen Jagd auf Schwarzwild eine gute Sicht – auch auf größere Distanzen. Während manche Modelle das vorhandene Umgebungs- oder Restlicht verstärken, wandeln andere unsichtbare Infrarotstrahlung elektronisch in sichtbares Licht um. Darüber hinaus setzen immer mehr Jäger auf Vorsatz- und Aufsatzgeräte. Vor dem Kauf von Nachtsichttechnik sollte sich der Jäger stets informieren, ob der Einsatz im jeweiligen Bundesland zulässig ist und welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen.

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Welches Nachtsichtgerät für die Jagd?

Nachtsichtgeräte für Jäger werden in sogenannte Dual-use-Geräte und Spotter, also Handgeräte, unterschieden. Als Ansprech- und Zielhilfe werden die Dual-use-Geräte an der Primäroptik montiert, wobei die jeweils gesetzlich gültigen Bestimmung im einzelnen Bundesland zu beachten sind. Spotter hingegen unterstützen Jäger und auch Naturliebhaber bei der Beobachtung von Wild. Nachtsichtgeräte liefern ein scharfes, detailreiches Bild, mit dem das Wild genau angesprochen werden kann. Die nähere Umgebung wird ebenso ausführlich abgebildet.

Nachtsichtgerät kaufen

Die verschiedenen Einsatzzwecke, Revierverhältnisse und das individuelle Budget bestimmen das optimale Nachtsichtgerät für die Jagd. Während sich Wärmebildgeräte insbesondere zum schnellen Aufspüren von Wärmequellen und somit ideal für die Wildbeobachtung oder zum Wildmonitoring eignen, können mit einem Nachtsichtgerät oder Restlichtverstärker einzelne Stücke gezielter angesprochen werden. Nun kommt es auf die Details an, denn Nachtsichtgeräte unterscheiden sich durchaus in ihrer Reichweite, Gewicht und Bedienerfreundlichkeit. Ein Test unter realistischen Bedingungen ist deshalb empfehlenswert.

Nachtsichtgerät im Onlineshop

Wer sich für Bildwandler- und Restlichtgeräte interessiert, der sollte sich über die Generationen informieren. Denn diese Einteilung beschreibt die Lichtstärkungsröhre exakter. So verstärken Nachtsichtgeräte der ersten Generation das Restlicht maximal um das 8000-fache bei einer Betriebsdauer von circa 1000 bis 2000 Stunden. Nachtsichtgeräte der zweiten Generation hingegen punkten mit einer deutlich längeren Lebensdauer von rund 10000 bis 15000 Stunden und einer Restlichtverstärkung um das 20000-fache. Noch bessere Nachtsichtgeräte der dritten und vierten Generation sind derzeit in Deutschland nicht verfügbar.

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