Flintenmunition für Jagd und Schießsport

Mit Flinten wird vorrangig auf bewegte Ziele geschossen. Dabei ist die am häufigsten verwendete Munitionsart Schrot, aber auch Posten und Flintenlaufgeschosse können aus glatten Läufen verschossen werden.... Weiterlesen

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Was ist die passende Jagdschrotmunition für Jäger?

Bei Schrotpatronen ist der Schütze zwar an das Kaliber seiner Waffe gebunden, jedoch gibt es Unterschiede in Schrotkorngröße und Schrotvorlage, die die Wirkungsweise des Schusses beeinflussen. Die Korngröße sollte auf das Wild abgestimmt sein. Kleines Federwild wird meist mit 2,5 mm-Schroten erlegt, 2,7 – 3 mm werden für größeres Wild wie Ente und Fuchs verwendet. Auf nahe Distanzen bietet es sich an, eine Streupatrone zu wählen, die eine gute Deckung bietet, ohne das Wildbret zu entwerten. Zu beachten sind die Gesetze der jeweiligen Bundesländer zur Jagd mit bleihaltiger Munition. Teils ist die Jagd an Gewässern mit Bleischroten nicht erlaubt, teils gilt ein generelles Verbot bleihaltiger Munition. Stattdessen wird Weicheisenschrot (Stahlschrot) verwendet. Stahlschrote sind aufgrund ihrer geringeren Dichte immer etwa 0,5 mm größer zu wählen um die gleiche Wirkung zu erreichen. Das Beschusszeichen (Lilie) auf dem Lauf gibt Aufschluss darüber, ob die Flinte oder kombinierte Waffe auch für Stahlschrot geeignet ist.


Wofür können Flintenlaufgeschosse (FLG) verwendet werden?

Aufgrund der guten Kraftübertragung auf kurze Distanzen werden von Jägern Flintenlaufgeschosse auf Drückjagden sehr geschätzt. Auf Schwarzwildjagd im Mais und Schilf sind sie weit mehr als nur ein Notbehelf und sehr effektiv – in kombinierten Waffen steht auf der Bewegungsjagd noch ein weiterer Schuss zur Verfügung. Durch ihre Bauweise passen sie sich dem Choke der Laufmündung an und können aus allen Flintenläufen verschossen werden.


Diese Besonderheiten haben Sportschrotpatronen für Flintendisziplinen:

Sportliches Flintenschießen stellt andere Ansprüche an die Munition. Präzision und Deckung müssen auch auf weitere Entfernungen optimal sein. Die Schrote erreichen deshalb häufig deutlich höhere Geschwindigkeiten als mit jagdlicher Munition, dennoch fällt der Rückstoß sanfter aus. Auf vielen Schießstätten ist ein verrottender Schrotbecher vorgeschrieben. Außerdem ist die Schrotkorngröße deutlich geringer als bei jagdlich verwendeter Munition. Im sportlichen Schießen wie Trap oder Skeet finden üblicherweise Korngrößen zwischen 2 und 2,5 mm Anwendung. Eine Ausnahme ist das IPSC-Schießen: Hier werden auch Posten (Buckshot) verschossen, also Schrotmunition mit Korngrößen ab 5 mm, teilweise deutlich mehr.

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