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Die Jagdausrüstung ist das Handwerkszeug jeden Jägers. Es gibt zahlreiches Jagdequipment und Jagdzubehör, das die Jagdausübung erheblich erleichtert und obendrein den Jagderfolg steigern kann – angefangen von A wie alles für den Ansitz über L wie Lockmittel für die Jagd bis zu W wie Wildverwertung und Z wie Zerwirken von Wild.

Ausrüstung für die Jagd

Zur jagdlichen Grundausrüstung, die jeder Jungjäger und aktive Jäger benötigt, gehören neben Jagdrucksack, Jagdmesser und Gehörschutz auch eine Taschen- oder Stirnlampe. Ebenfalls nützlich sind eine Wildbergehilfe und Wildwanne. Hinzu kommen je nach Jahreszeit weitere Ausrüstungsgegenstände wie Körperwärmer und Ansitzsack für die Jagd im Winter oder Insekten- und Zeckenschutz für die Jagd im Sommer.

  • Eines der wichtigsten Utensilien bei fast allen Jagdaktivitäten ist der Rucksack oder eine entsprechende Tasche. Hier findet die gesamte kleinteilige Ausrüstung für die Jagd Platz. Der Vorteil: Man hat immer alles griffbereit.
  • Das Jagdmesser, ob feststehend oder klappbar, ist ebenfalls ein unverzichtbares Tool – sowohl vor als auch nach dem Schuss – zum Abfangen, zum Aufbrechen und Versorgen des erlegten Wildes oder aber zum Abschlagen von Ast- und Buschwerk.
  • Ein Gehörschutz ist nicht nur für den Schießstandbesuch unentbehrlich. Wer ohne Schalldämpfer jagt, sollte ihn auch im Revier immer dabei haben. Dem Gehör zuliebe.
  • Für die Nachtjagd sollte eine leichte und leistungsstarke Taschen- oder Stirnlampe in keiner Ausrüstung fehlen. Es gibt sie sowohl mit weißem als auch mit farbigem (rot, grün, blau) Licht. Die Sichthelfer sind nicht nur praktisch beim Angehen oder Verlassen des Hochsitzes, sondern leisten auch beim Suchen des Anschusses wertvolle Dienste.
  • Eine Bergehilfe sowie eine Wildwanne machen die Wildbergung und den Wildtransport vom Revier zur Wildkammer einfacher und hygienischer.

 

Jagd- und Revierausrüstung

Je nachdem, welche Jagdart(en) man ausübt und in welchen Revierverhältnissen man jagt, hat Jagdausrüstung mitunter erheblichen Einfluss auf den Jagderfolg. Die Lockjagd funktioniert – unabhängig von der Wildart – am besten mit entsprechender Tarnung, den richtigen Lockinstrumenten, Lockmitteln oder Locktieren. Gleiches gilt für das Thema Wildvergrämung – nur umgekehrt. Wer Wild effektiv und nachhaltig vertreiben möchte, greift zu bewährten Mitteln, die optisch und/oder olfaktorisch wirken. Auch eine Kirrung als Ablenkung zur Vermeidung von Wildschäden, zur Beobachtung oder aber zum Zweck der gezielten Bejagung von Schwarzwild will richtig angelegt und bestückt werden. Ein Malbaum mit Buchenholzteer erweist sich oft als Wildmagnet. Wer wissen möchte, ob und wann die Sauen die „Lockfütterung“ annehmen, installiert eine Wildkamera. Fotofallen lassen sich ebenso gut an Suhlen, Salzlecken, Wechseln, Luderplätzen, Bauten oder Fallen anbringen. Die aus den Aufnahmen gewonnenen Informationen können äußerst nützlich sein, wenn es darum geht, die Jagdstrategie zu optimieren.

Ausrüstung für Jagdhunde

Brauchbare Jagdhunde sind für eine waid-, tierschutzgerechte und effektive Jagdausübung unverzichtbar. Ein besonderes Augenmerk sollte deshalb auf einer passenden Ausrüstung liegen – ob für Ausbildung, Training oder Jagd. Neben der Grundausrüstung wie Halsband beziehungsweise Geschirr, einer ordentlichen Hundeleine darf natürlich das passende Zubehör für Haus oder Zwinger wie Decke, Fressnapf und Co. nicht fehlen. Um den treuen Jagdhund vor Vegetation oder wehrhaftem Wild zu schützen, empfiehlt sich die Verwendung einer Hundeschutzweste. Stöber-, Schweiß- und Bauhunde sollten zur Sicherheit immer mit einem Ortungsgerät ausgestattet sein.